Kurz vor Betriebsschluss hat die Moskauer Metro einen ganz besonderen Reiz. Auf den langen Rolltreppen kann man ohne jemanden anzurempeln zu alten sowjetischen Filmmelodien schunkeln. Beim Umsteigen fühlt man sich in den futuristisch anmutenden Verbindungsröhren wie ein Kosmonaut in einer unterbesetzten Raumstation. Zuweilen begegnet man auf dem Weg durch den Untergrund auch einer Putzkolonne, die hier von der Allgemeinheit unbeachtet ihrer gefahrvollen Arbeit nachgeht.
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