Kreativ war er, der Mitarbeiter der Moskauer Stadtverwaltung ЖКХ, doch hatte er die Sache nicht ganz bis zum Ende durchdacht.
Über das Internet-Portal Moskau unsere Stadt können Bürger Probleme melden, die mit der öffentlichen Infrastruktur zusammen hängen. Es wird versprochen, sie in einer angemessen Zeit auf zufrieden stellende Weise zu lösen. Das war jenem Mitarbeiter offenbar zu viel Stress. Anstatt Handwerker und Bauarbeiter zu organisieren, beauftragte er einfach den Grafiker des Portals mit der Retusche der von den Bürgern eingesandten Fotos. Auf diese Weise räumte er zugeschneite Fußwege, reparierte Rampen für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen und tauschte fehlerhafte Hausnummernschilder aus. Die bearbeiteten Fälle verschob er dann in die Rubrik Resultate der Arbeit des Portals, wo neben einer detaillierten Beschreibung auch Vorher-Nachher-Fotos zu besichtigen sind. Zu seinem Unglück jedoch schauten die betroffenen Bürger nicht nur auf den Bildschirm, sondern auch aus dem Fenster, weshalb der Schmu ziemlich schnell aufflog.
Der Beitrag vom 7. Oktober auf Moskva 24.
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