Am 23. Februar 1918 besiegte die Rote Armee das Deutsche Heer bei Narva und Pskov, was mit einem Tag zu Ehren der Roten Armee bzw. später der Sowjetischen Armee und Kriegsmarine gewürdigt wurde. Seit dem Zerfall der Sowjetunion werden an diesem Tag alle Verteidiger des Vaterlandes gefeiert. Prinzipiell darf sich dabei jeder angesprochen fühlen, der einmal im Dienste des Staates eine Waffe in der Hand gehalten hat. Da sich aber der Aufenthalt in russischen Kasernen ungünstig auf die Gesundheit auswirken kann, werden heutzutage die vielfältigen Wege zur Umgehung der Wehrpflicht oft und gern genutzt.
Ungeachtet dessen weitete sich in den letzten Jahren der Kreis der Geehrten inoffiziell auf die gesamte erwachsene männliche Bevölkerung aus. Die mehr oder weniger wehrhaften Herren werden von ihren Frauen, Arbeitskollegen und Geschäftspartnern reichlich beschenkt. Süßigkeiten gehören zu den preiswerteren Gaben, was aber keinesfalls die Kreativitiät einschränkt: Diese Gebäckkugel zum Beispiel ziert ein niedlicher Panzer aus Marzipan. Die rote Zuckerschrift darüber weist ihn als T-34 aus, laut Wikipedia das einflussreichste Waffensystem seiner Zeit (also von 1940 bis 1958).
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