Zwischen dem gigantischen Sportkomplex Olimpiski von 1980 und dem kaum weniger dominanten Bau des Russischen Folkloretheaters im typisch eigenwilligen Stil der postsowjetischen Ära quetscht sich neuerdings ein weiteres Riesenbauwerk: Die Moskauer Hauptmoschee, eine der größten Moscheen Europas, wurde im September feierlich eröffnet. Dem sehr viel kleineren Vorgängerbau aus dem Jahre 1904 wurde 2009 auf Wunsch des Rates der Muftis in Russland der Status als Denkmal entzogen, um ihn regelgerecht abreißen zu können. Drei Jahre später musste die sogenannte tatarische Moschee schließlich dem Neubau weichen trotz aller Proteste und Diskussionen.
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